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 Betreff des Beitrags: Eine Rundwanderung von Diafani aus
BeitragVerfasst: Sa 2. Okt 2010, 16:46 
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Registriert: Do 8. Jan 2009, 18:32
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Eine hübsche Runde von Diafani aus führt nach Süden über mehrere schöne Badebuchten bis zur Opsi-Bucht, zu den weiteren Buchten versperrt ein recht steiler Bergrücken den Weg. Dort kann man dann über einen anderen Bergrücken Richtung Olymbos hochsteigen und beispielsweise über den Weg OL7B über die Kapelle Agios Konstantinos wieder nach Diafani absteigen. In diesen Teil der Insel kommt man sonst eigentlich nicht, insofern gewinnt man eine neue Perspektive und stellt wieder einmal fest, welch unterschiedliche und unbekannte vielfältige Landschaften Karpathos bietet. Es ist auch durchaus überlegenswert, diese Route in umgekehrter Richtung zu gehen, die Badebuchten hat man dann am letzten Teil des Weges und kann nach Herzenslust das Meer genießen, ohne noch einen langen Heimweg vor sich zu haben.

Hier eine Übersicht, in welcher Weltgegend wir unterwegs waren:

Bild

Es ist keine besonders schwierige Wanderung, die ich da beschreibe. Etwas Konditon und gutes Schuhwerk sind natürlich immer Voraussetzung, es geht immerhin rund 14km durch gebirgiges Gelände. Die Route ist bis auf die Pisten, die man eigentlich kaum verfehlen kann, mit roten Punkten markiert. Teilweise hat auch ein kreativer Markierer offenbar das Punktemalen langweilig gefunden und hat statt dessen kleine Herzchen an den Weg gemalt, was wir als ausgesprochen nett erlebt haben:

Bild

Der Weg zu den Buchten beginnt in Diafani an der Straße kurz vor dem Fährhafen, wo auf einem Platz rechts der Straße einige Boote und Trailer abgestellt sind, führt dann bald links den Hang hinauf zur Staubstraße, der man eine Zeitlang folgt. Die erste links nur mit Steinmännchen markierte Abzweigung ignoriert man, die richtige kommt bald darnach ebenfalls links und ist mit roten Punkten markiert. Ab hier folgt man den Markierungen, teilweise durch Olivenhaine, in kleine Buchten hinab und auch wieder auf der Staubstraße. Die erste größere Bucht, die man so erreicht, ist die Papas-Minas-Bucht:

Bild

Auf den Rücken an der Südseite der Bucht führt der jetzt nicht mehr so großzügig markierte Weg weiter, bald wieder hinab in die nächste Bucht (die dürfte Makria Punta heißen):

Bild

Auch hier führt an der Südseite der Bucht der Weg weiter, man kommt dann wieder in einen Olivenhain, wo die Markierung nicht mehr recht gut zu finden ist. Das macht aber nichts, irgendwann kommt man auf die oberhalb führende Piste, die bergab in die Opsi-Bucht weitergeht. Die ist üblicherweise absolut nicht überlaufen, wie man hier sehen kann:

Bild

Hier hat man 250m schönsten Kiesstrand mit beim Drübergehen so unvergesslich klirrenden flachen Steinen meistens für sich allein.

Wiederum am Südende der Bucht geht ein Bachbett weg, das man aber gleich wieder nach rechts auf den Rücken hinauf verlässt. Die Markierung ist hier teilweise schon verblasst, aber bei einiger Aufmerksamkeit gut zu finden. Etwa 200 Höhenmeter geht es auf diesem Rücken hoch, dann trifft man neben einem mit Olivenbäumen bepflanzten Nordhang auf das Ende einer Piste, der man weiter folgt. An einer Weggabelung sieht man eine Hausruine mit einem großen roten Pfeil draufgemalt, man geht aber die Piste in die andere Richtung in Serpentinen den Berghang hoch. Bald hat man die Steigung hinter sich und es wird flach. Die nächste Abzweigung rechts ignoriert man, die führt nur zu dem Haus, das man vorher schon gesehen hat.

Jetzt geht es noch den Hang hinab, unten trifft man die Straße in die Forokli-Bucht, geht rechts und steht nach kurzer Strecke auf der berühmten Straße von Spoa nach Olymbos. Die geht man ein kurzes Stück weiter und hält sich dann rechts an die Wegweiser und Markierungen des erwähnten Wegs OL7 zur Kapelle Agios Konstantinos und weiter nach Diafani. Der erste Teil dieses Weges ist landschaftlich wirklich schön, leider geht er dann nach dem Abstieg von der Kapelle nur mehr auf einer Staubpiste in einem Bachbett weiter und gibt nicht mehr recht viel her. Er endet dann in dem Flussbett, das in Diafani als Straße ausgebaut ist.

Wir haben für die gesamte Route knapp fünfeinhalb Stunden gebraucht, wobei etwas Zeit für das Suchen des richtigen Weges aufgegangen ist. Eine GPX-Datei gibt es wieder HIER.

Viel Freude an den wunderschönen Aussichten in einer Landschaft, in die man sonst kaum kommt, wünsche ich für diese Wanderung!

Franz

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