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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Fr 27. Sep 2019, 22:33 
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Also - wir sind grad aktuell in Lefkos (hatten 2 anstrenge Etappen von Arkassa nach Lastos und von dort nach Lefkos). Haben einen Tag am wunderbaren Strand relaxt. Morgen gehts weiter nach Mesochori und von dort dann nach Argoni (Übernachtung haben wir klargemacht)
@ Torben: was ich nicht verstehe, ist dein Hinweis für den Weg nach Argoni: Wenn wir den OL1 gehen, landen wir beim Abzweig des Weges nach Argoni von der Straße. Der Weg gabelt sich dann: links nach Achamantia und rechts nach Argoni. Also laufen wir doch eh nicht nach Achamantia, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Sa 28. Sep 2019, 10:11 
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Wenn man vom Kymaras absteigt, kann man auch einen Weg gehen, der bei der Kapelle an der Staubstraße nach Asia rauskommt. Und von dort auf der Staubstraße Richtung Asia ungefähr 300 m nach rechts einen Wanderpfad nach Achmanthia absteigen. Der war früher wunderschön, ist aber nun etwas zugewachsen (Stand vor zwei Jahren). Aus Achmanthia heraus führt ein Talweg direkt nach Argoni. Das ist insgesamt kürzer und man braucht nicht auf der Asphaltstraße laufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 22:22 
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Wie versprochen - anbei meine kurze Zusammenfassung unserer Inseldurchquerung (wenn ich es noch schaffe, lade ich auch noch ein paar Bilder hoch):

Also vielleicht erst einmal vorweggenommen – wir hatten zwei phantastische Wochen auf Karpathos, das wir vorher nicht kannten. Wir – das sind ich (54), mein ältester Sohn (29) und mein Patenkind (28). Wir waren schon auf Kreta die Südwestküste von Chora Sfakion bis Elafonisi und auf Korfu einen Teil des Korfu-Trails wandern.
Jetzt stand also Karpathos an, auf das ich während eines Neuseeland-Urlaubs in einem Buch über die 10 schönsten Fernwanderwege gestoßen bin. Wir kannten die Insel nicht (deswegen auch meine Nachfragen hier im Forum) und die Unterlagen, die ich hatte, war der Müller-Reiseführer, der dieses Jahr neu rauskam, das Wanderbuch vom Franz, die Karpathos-Karte (Terrain-Editions) im Maßstab 1:30.000 und natürlich ein Handy mit den ganzen gpx-Tracks offline. Unser Ziel war: vom Flughafen bis zum nördlichsten Punkt (Steno) die Insel zu Fuß zu durchqueren.
Bei der Planung musste ich feststellen, dass der Norden ziemlich menschenleer ist und die Planung der Etappen nicht ganz einfach war. Gott sei Dank gab es Evgenia aus Olympos, dank derer wir in Argoni übernachten konnten (siehe unten).

Hier mein kurzes Reisetagebuch

Tag 1 (Sonntag, 22.09.)
Ankunft am Nachmittag auf Karpathos nach einem Flug von Frankfurt via Athen. Unsere erste Unterkunft in Afiartis hatten wir von Deutschland aus gebucht (die einzige, die wir im Vorfeld gebucht hatten). Es war ein Apartment im „Kalimera Karpathos“ – direkt oberhalb der Vartha-Bucht, einen guten Kilometer vom Flughafen entfernt. War vollkommen in Ordnung – hatten uns den Strand noch angeguckt und unser erstes Getränk in der netten Beach-Bar „Karolina“ zu uns genommen :trink: . Allerdings mussten wir zur nächsten Taverne (Barba Minas) wieder Richtung Flughafen eine gute Viertelstunde zurücklaufen – dort aßen wir dann zu Abend.

Tag 2 (Montag, 23.09.) Afiartis – Menetes – Arkassa
Heute steht die erste Wanderetappe an. Frühstück hatten wir für 8 € im Kalimera Karpathos zugebucht, so dass wir uns gestärkt Richtung Arkassa (über Menetes) aufmachen konnten. Allerdings wollten wir noch Wasser in einem Minimarket kaufen, der aber leider zu war; wir hatten aber noch eine Taverne an der Straße gefunden, in der wir uns eindecken konnten.
Der erste Teil nach Menetes war geprägt von einem Anstieg, der schöne Blicke auf die Südküste und Kassos ermöglichte. Etwas schwierig und querfeldein ging es dann allerdings, als ein Zaun uns den Weg versperrte (Franz beschrieb es auch schon in seinem Wanderbuch), bis wir dann auf die Piste kamen, die uns Richtung Menetes führte. Dort wurde wir direkt von dem offiziellen Guide „überfallen“ (einer Frau, die auf vereinzelte Reisende wartet, um Ihnen den Ort und das Museum zu zeigen), der wir uns jedoch entzogen und uns dann lieber in einer wunderschönen kleinen Taverne („Dionysos“) mit einer herzlichen Besitzerin stärkten – erstmals mit Makarounes.
Danach ging’s dann weiter nach Arkassa – weitestgehend bergab, wobei die Wanderung nicht soooo reizvoll war. In Arkassa haben wir uns dann oberhalb des Agios-Nikolaos-Strandes ein Apartment gesucht und im „Summer Breeze“ gefunden (da haben wir tatsächlich für ein einfaches Apartment 30 € / Nacht für uns drei bezahlt!!!). Eigentlich wollte ich gerne in die Taverne Glaros direkt am Strand – aber die wollten für ein 2-Bett-Zimmer 75 € / Nacht haben – und wir hätten zwei nehmen müssen!
Wir sind dann erstmal an den wunderschönen Strand gegangen und haben uns nach der Wanderung erfrischt. Nach einem Bier in der Strandbar und einer Dusche haben wir dann in der Taverne Glaros gegessen – war ok, aber auch nicht so sonderlich überragend. Das Mousaka war besser als das Pastizio. Allerdings hatten wir von der Taverne aus einen wunderschönen Blick auf die untergehende Sonne.

Tag 3 (Dienstag, 24.09.) Arkassa
Ruhetag in Arkassa, den wir weitestgehend am Strand von Agios Nikolaos verbracht hatten. Abends essen in der Kipos-Taverne. Da war’s sehr lecker.


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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 22:23 
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Tag 4 (Mittwoch, 25.09.) Arkassa - Lastos
Heute stand eine anstrengende Etappe auf dem Programm. Nachdem wir uns im Supermarket in Arkassa mit was Essbarem zum Frühstücken eingedeckt hatten, ging es los – 11 km auf der Küstenstraße über Finiki nach Adia. Nach ca. 2 ¼ Stunden zügigen Marschierens waren wir da und haben unten am steinigen Strand eine Badepause und ein Schlummerchen gemacht, bevor wir in der Taverne „Pine Tree“ etwas essen wollten – was allerdings nicht ganz einfach war, da es nicht allzuviel im Angebot gab. Die Wirtin machte uns dann eine große Portion Nudeln mit Tomatensauce, die wir uns teilten.
Gestärkt machten wir uns dann gegen 2 Uhr auf durch die Flaskia-Schlucht zur Lastos-Hochebene. Das erste Highlight unserer Wanderung! Eine wunderschöne Schlucht, die uns von 0 auf 785 Höhenmeter brachte. Dazu brauchten wir ca. 3 Stunden. Oben angekommen, sind wir in die dortige Taverne Kali Kardia gegangen, wo wir uns am Tag zuvor angemeldet hatten (sollte man auf jeden Fall machen, wenn man da schlafen möchte, da sie wohl ab und an mal einen Tag zu machen). Dass wir ziemlich erschöpft waren, brauchen wir wohl keinem zu sagen.
Die Tavernenbesitzerin sprach gut Englisch, der Rest der Truppe allerdings nicht. Da sie sich gleich aus dem Staube machte als wir ankamen, saßen wir mit dem männlichen griechisch-sprachigen Teil der Familie (Wirt Thanassis und sein Schwager – wenn ich es richtig verstanden habe) zusammen. Die zwei Zimmer waren sehr einfach, auch das Frühstück am anderen Morgen nicht gerade luxuriös (Brot, Joghurt, Marmelade, Honig). Dafür war dann der Preis, den wir da oben gezahlt hatten, ganz ansehnlich – aber wir hatten auch nicht nach irgendwelchen Preisen gefragt, sondern waren froh, dass das mit der Unterkunft geklappt hatte, so dass ich dann klaglos gezahlt habe :hae: .

Tag 5 (Donnerstag, 26.09.) Lastos – Kali Limni – Lefkos
Nach dem nicht ganz so üppigen Frühstück brachen wir dann zum Kali Limni auf. Petrus hatte es gut mit uns gemeint – ein vollkommen klarer wolkenloser Tag, der ideal für den höchsten Berg von Karpathos war. Nach einem anstrengenden 1 ½ stündigen Aufstieg waren wir oben :klatsch: - und hatten einen ganz phantastischen Rundblick. Nach einer längeren Pause begannen wir mit dem Abstieg auf der Westseite nach Lefkos. Der war ganz ordentlich – am Anfang ging das ziemlich geröllig ziemlich lange ziemlich steil nach unten; nichtsdestotrotz hatten wir immer wieder wunderbare Ausblicke zurück auf den Kali Limni und runter nach Lefkos. Aber – 1215 Höhenmeter müssen auch erstmal geschafft werden! Als wir in Agios Georgios Pause in der Taverne Ellovos gemacht hatten, mussten wir leider immer noch 2- 3 km runter zum Meer in den Ort laufen. Dort haben wir dann ein sehr nettes Zimmer in der Taverne Golden Sand bei Vassilis bekommen – mit direktem Blick aufs Meer. Kaum dass wir 10 Minuten da waren, hatte er auch schon unsere Übernachtung in Argoni (s.u.) bei Evgenia klargemacht.
Die Jungs wollten heute abend gerne Pizza essen – die gab’s in Wagenradgröße und lecker im „Blue Sea“ (wir hatten uns 2 Pizzen zu dritt geteilt und nicht alles geschafft).

Tag 6 (Freitag, 27.09.) Pause in Lefkos
Haben den Tag nach den zwei anstrengenden Vortagesetappen am wunderschönen Strand sehr genossen – v.a. unsere Waden, in denen noch die Höhenmeter vom Vortag steckten. Gegessen hatten wir in unserer Taverne Golden Sand.


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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 22:26 
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Tag 7 (Samstag, 28.09.) Lefkos – Mesochori
Da nur eine Halbtagesetappe anstand, hatten wir noch einen halben Tag am Strand verbracht, dann eine Kleinigkeit gegessen und uns am frühen Nachtmittag zu unserer 2 ½ stündigen Wanderung nach Mesochori aufgemacht. Ging durch verkohltes Gelände – da ist wohl vor ein paar Jahren der Wald fast zu 100 % abgebrannt. In Mesochori hatte uns Vassilis schon bei seinem Schwager in der Taverne To Steki angemeldet (Vassilis war Meister im Organisieren). Die Besitzer haben uns sehr herzlich empfangen und sprachen beide gut Englisch. Auch dort hatten wir wieder ein schönes Zimmer mit Blick auf’s Meer, wo wir von der Terrasse den Sonnenuntergang sehen konnten.

Tag 8 (Sonntag, 29.09.) Mesochori – Spoa – Argoni
Wieder eine etwas größere Etappe – in ca. 2 Stunden bis Spoa sind wir an der „Wespentaille“ von Karpathos gewandert. In Spoa noch ein Sandwich gegessen, bevor wir uns auf den wunderschönen Weg nach Argoni gemacht haben. Dieser Teil (Spoa – Olympos) hat uns ausgesprochen gut gefallen – der wilde Norden mit den steil ins Meer abfallenden Felsen und wie die Wege sich in der Gegend entlangschlängeln. Wir sind dem Rat von Torben (aus dem Forum) gefolgt und sind brav auf dem OL 1 bis zur Straße gelaufen, auf der wir dann ca. 2 km nach Argoni unterwegs waren. Allerdings wären wir beinahe vorbeigelaufen, weil Argoni eigentlich nur aus dem Haus von Evgenia bestand, die dann aber hinter uns hergerufen hat, so dass wir dann glücklich bei ihr eingetrudelt waren. Und hier muss ich echt mal eine Person auf der Wanderung besonders hervorheben: Evgenia, die Wirtin der Taverne Drossia in Olympos, kam mit ihrem Wagen zu uns gefahren, hat sich so gefreut, dass wir bei ihr eingekehrt waren, hat uns das Essen zubereitet und mit uns dann zusammen an diesem zauberhaften Ort gegessen. :sensat: Eine wirklich beeindruckende Frau, mit der wir uns gerne unterhalten haben!
Das Essen war etwas Ziegen-lastig – die Jungs haben’s tapfer gegessen, meinten aber hinterher, dass sie so schnell nichts mehr von einer Ziege wollten. Den Generator haben wir dann bald abgestellt (Elektrizität gibt’s nur durch den Generator), so dass wir einsam im Dunkeln in Argoni bei Kerzenschein saßen – ein Erlebnis, das man nicht missen möchte. Das Zimmer (es standen drei Doppelstockbetten drin) war vollkommen ok.
Vor dem Essen (gegen 5) wollte ich noch einen Sprung ins Meer machen, so dass ich mich auf den halbstündigen Abstieg zum Meer machte, wo eine kleine (durch den Westwind absolut vermüllte) Bucht auf mich wartete. Allerdings verlief sich der Weg etwas, so dass ich dann hinterher froh war, um kurz vor 7 vor Einbruch der Dämmerung wieder am Häuschen in Argoni zu sein. Den Rückweg machte ich in einem Flussbett, was einer richtigen Schluchtenkletterei gleichkam – da waren einige Steinblöcke kletternd zu überwinden!

Tag 9 (Montag, 30.09.) Argoni – Olympos – Diafani
Evgenia hat uns auch noch frittierte „Pies“ am Abend für das Frühstück frisch zubereitet. Die haben wir dann mit Honig gegessen und auch etwas Brot mit Honig und Marmelade (auf die Ziegenbutter hatten wir dann doch verzichtet :pueh: ) Dann haben wir uns auf den Weg gemacht und unterwegs erst einmal jede Menge Frösche und auch ein paar Krabben in den Tümpeln eines fast ausgetrockneten Flusslaufes bei Argoni gesehen.
Der Weg nach Olympos war wunderschön. Diese Ecke hat uns sehr, sehr gut gefallen. Olympos war von außen schön anzusehen, das Dorf selbst war allerdings von Touristen überflutet und jeder versuchte uns, in sein Restaurant zu locken oder etwas zu verkaufen. Wir hatten aber ein Ziel – die Taverne „I Drosia“ von Evgenia – wo wir uns stärkten und unsere Rechnung bezahlten. Auch hier machte Evgenia einen wirklich netten Eindruck – es war ihr schon fast peinlich, uns die Rechnung zu stellen. Und es war so wenig, dass wir es dann großzügig aufrundeten.
Der Weg von Olympos nach Diafani war jetzt nicht so berauschend (ging immer dicht an der Straße entlang), aber Diafani hat uns dann gleich auch sehr gut gefallen. Hier haben wir dann auch mitbekommen, warum wir auf der Insel kaum Deutsche getroffen hatten – die hatten sich alle hier versammelt!!!
Wir haben uns erst ein Zimmer im Chrissi Akti angesehen – da uns aber weder das Zimmer noch die Wirtsleute richtig gut gefallen haben, sind wir dann ans Ende der „Promenade“ gegangen und haben im „Thalassa View“ ein richtig schönes 3-Bett-Zimmer relativ günstig bekommen. Die nächstgelegene Taverne „Para thin Alos“ wurde für die drei Tage, die wir in Diafani verbrachten, unsere Stamm-Taverne – sehr nette, unaufdringliche Wirtsleute mit einer netten Bedienung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 22:27 
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Tag 10 (Dienstag, 01.10.) Pause in Diafani
Am Strand (kieselig) in Diafani – wir hatten erst überlegt, an die Venanda-Bucht zu laufen, aber als wir sie dann am nächsten gesehen hatten, waren wir froh, nicht dorthin gelaufen, sondern in Diafani geblieben zu sein. Da haben wir uns dann auf den Liegen unserer Lieblingstaverne breit gemacht und eine Kleinigkeit gegessen und getrunken. Abends dann sehr einfach und fleischlastig im To Kyma gegessen.

Tag 11 (Mittwoch, 02.10.) Diafani – Steno
Unsere letzte Etappe stand an – und das mit nur einem leichteren Rucksack, den zu tragen wir uns abwechselten. Denn wir hatten mit Nikos, einem Skipper aus Diafani abgemacht, dass er uns mit seinem Boot gegen 17:30 Uhr am Steno abholt (gut dass wir nochmal nachfragten, denn ursprünglich hatte er uns 16:00 Uhr genannt).
Da wir jede Menge Zeit hatten, sind wir erst gegen 11 Uhr losgelaufen, was natürlich den Nachteil hatte, dass wir die ganze Zeit in der Mittagssonne weitgehend schattenlos unterwegs waren. Wir sind den direkten Küstenweg an der Ostküste gelaufen, der auch sehr interessant, aber halt auch anstrengend war. Insgesamt 4 ½ Stunden ohne größere Pausen waren wir unterwegs – über die Venanda-Bucht und der Himmelsleiter, am Tristomo vorbei zum Steno. Wir waren am Ziel :pokal: Einmal komplett zu Fuß durch Karpathos - vom Flughafen zum Steno!
Dort hatten wir dann noch ca. 2 Stunden Zeit und dachten, wir könnten uns dort am Anleger schön in die Sonne legen – die waren dann aber aufgrund der hohen Felsen schon um 15:30 Uhr weg. Nikos war dann einigermaßen pünktlich – das Anlegemanöver war aber mehr als interessant; gut, dass die See sehr ruhig war.
Zurück in Diafani haben wir dann im Coralli gegessen, was wiederum absolut lecker war (hatten die allseits empfohlenen Makarounes mit Tomaten/Feta bzw. Spinat/Knoblauch und gebratenes Gemüse).


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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 22:27 
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Tag 12 (Donnerstag, 03.10.) Diafani – Pigadia (mit dem Boot)
Wir hatten am Dienstag bei einem Ausflugsboot von Pigadia nachgefragt und uns wurde mitgeteilt, dass auch heute ein Ausflugsboot kommt und gegen 16:30 Uhr zurückfährt. Wir haben also die Sachen gepackt, uns noch an den Strand gelegt, und – das Ausflugsboot kam auch. Als allerdings alle gegen 14:30 Uhr schon wieder zurück auf das Boot strömten, sind wir dann lieber auch geschwind hin - und tatsächlich sind wir dann auch schon um 15:00 Uhr zurück nach Pigadia gefahren. Das Boot war von einem Kreuzfahrtschiff, das in Pigadia vor Anker lag, gechartert worden und brachte Australier, Amerikaner und Engländer zurück zum Schiff nach Pigadia.
In Pigadia hatten wir schon am Abend vorher das Hotel „Atlantis“ gebucht, weil es sehr günstig war und für uns eine ideale Lage zwischen Strand und Altstadt/Einkaufsstraße hatte. Es ist halt ein Hotel, was wir so nicht mehr gewöhnt waren, da wir ja immer in kleineren Tavernen oder netten Apartments gewohnt hatten. War aber für ein Hotel alles ok – hatte ein Pool, es gab Frühstück und die Angestellten waren alle freundlich. Abends haben wir im „Al Porto“ eine oberleckere Pizza gegessen.

Tag 13 (Freitag, 04.10.) Pause in Pigadia
Den Tag haben wir nach einer kleinen Shopping-Tour (die daheimgebliebenen besseren Hälften sollten ja auch etwas mitgebracht bekommen) am Strand verbracht. Hier war dann auch eine etwas andere Klientel am Strand (meist übergewichtig) als an den anderen Orten, an denen wir waren.

Tag 14 (Samstag, 05.10.) Rückreise nach Athen
Heute war es leider soweit - wir waren nochmal am Strand und sind dann mit einem Taxi zum Flughafen gefahren, wo unser Flieger uns abends nach Athen brachte, wo wir noch eine Nacht verbrachten und dann zurück nach Deutschland geflogen sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Di 8. Okt 2019, 23:17 
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Registriert: Di 17. Jun 2008, 09:48
Beiträge: 706
Danke für den lebhaften Bericht!
Da wandert man im Geist glatt und gerne mit - im Geist ist es auch einfacher als real - und schmunzelt ab und an wenn man die Beteiligten kennt. 8-)

_________________
Grüßle,
Sirtos


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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Mi 9. Okt 2019, 15:43 
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Beiträge: 569
Wohnort: Münsterland
Danke für den schönen Bericht. Ich habe ihn gerne gelesen und auch wie Sirtos gut schmunzeln können. Einige Teile eurer Wanderung sind wir auch schon gelaufen und konnten uns gut an unsere eigenen Erfahrungen erinnern.

_________________
Viele Grüße
Jochen


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 Betreff des Beitrags: Re: Inseldurchquerung
BeitragVerfasst: Mi 9. Okt 2019, 21:06 
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Registriert: So 18. Aug 2019, 15:09
Beiträge: 16
Jetzt gibt's noch ein paar Bilder (musste sie erstmal kleiner machen):


Dateianhänge:
Dateikommentar: Blick zurück nach Menetes
IMG_4541_klein.jpg
IMG_4541_klein.jpg [ 109.88 KiB | 710-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Die schöne Taverne Dionysos in Menetes
IMG_4531_klein.jpg
IMG_4531_klein.jpg [ 106.39 KiB | 710-mal betrachtet ]
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