Re: Karpathos nach 26 Jahren: Eine Überdosis Glück
Verfasst: Do 22. Jul 2010, 23:36
8.7.2010 Pigadia, Amopi, Lakki, Kastellia und Fokia -Zurück in die Vergangenheit, Tag der Emotionen-
Jetzt wirds besonders aufregend. Bisher habe ich nur, Ausnahme Flughafen, neue Sachen von Karpathos kennengelernt. In Arkasa bin ich ja das erste Mal. Aber jetzt geht es dahin, wo vor 27 Jahren alles begann und vor 26 Jahren vorläufig alles endete. Da, wo ich nach vorher 3 Griechenlandaufenthalten mein Paradies gefunden hatte: Kastellia und Lakki bis zu Amopi.
Natur pur, spartanische Unterkünfte, unglaubliche Buchten, Ruhe und absolute Freiheit, wenn man so will eine Art Aussteiger-Paradies, wenn es auch nur für 4 Wochen war. Das ist der Grund, warum ich 26 Jahre davon geträumt habe, auf diese Insel zurückzukehren.
Gut gerüstet mit Informationen, wie es dort heute aussieht (dem Forum sei Dank; Walters und Martinas Berichte) und auch mit der Gewissheit, dass es so etwas wohl nie wieder geben wird (die 60ziger bis 80ziger Jahre sind vorbei, gilt sicherlich auch für Südkreta und andere Inseln) gehts los. Ich habe ja auch schon angedeutet, dass ich das nicht als Nostalgie Trip sehe, ich will das Karpathos von 2010 erleben, aber ein bischen Wehmut ist schon dabei. Aber vielleicht weil ich so gut vorbereitet bin, wird es für mich ein unglaubliches Wiedersehen, keineswegs, wie zuerst befürchtet, eine Entäuschung.
Nehmen die Strecke über Menetes, dem Dorf, wo wir damals zu Fuss von Kastellia hochgewandert sind.Wunderschöner Ort, haben hier viele tolle Begegnungen gehabt. Danach wird zum ersten Mal der Blick frei auf die Amopi-Buchten, doch zuerst gehts nach Pigadia bzw. zur Tankstelle: 1,62 €, wie war das mit den Spritpreisen in Deutschland? Zum ersten Mal fahren ich mit dem Auto nach Pigadia rein. Klar, es ist viel gebaut worden, der Riesenkasten Richtung Vronthi Bucht, sieht eher aus wie ein Nato-Hauptquartier als ein Hotel, aber der Ortskern am Hafen ist nahezu unverändert. Sicher mehr Tavernen und Restaurants, auch moderner, aber alles gut wiederzuerkennen. Bevor wir zum Hafen kommen erkenne ich an der linken Seite eine Taverne wieder (Name ist mir jetzt entfallen), wo wir damals gegessen haben. Die sieht noch absolut so unverändert aus, wie damals!!!! Weiter läuft ein aufgeregter Vater mit seiner Tochter durch Pigadia: "Hier bin ich damals nachts mit der Fähre angekommen, da haben wir gesessen und was getrunken nach unser Ankunft" "Und da,vor diesem Cafe haben wir Stühle zusammengestellt und im freien die erste Nacht verbracht ". Das sind schon bewegende Momente..
Doch zurück nach 2010: Meine Tochter braucht eine neue Taucherbrille. Hätte ich das vorher gewußt, hätten wir unsere Schnorchelausrüstung gleich hier gekauft. 2 Tauchshops, mit allen erdenklichen Ausrüstungsgegenständen und eine Tauchbasis! Also Taucherbrille gekauft, es kann weitergehen, mal testen, ob das mit dem Geldautomat klappt. Richtung Bank, die einzigen Cafes, wo man angesprochen aber keineswegs angemacht wird.
Wir setzen uns in ein Cafe weiter Richtung Hafen, Erdbeermilchshake für meine Tochter, Frappe für mich. Ist wohl kein Zufall, dass gerade jetzt "Yesterday" gespielt wird. Einfach nur geniessen,die Schiffe dümpeln im klaren Hafenwasser, schon Wahnsinn, bin wieder in Pigadia.
Verlassen dann Pigadia Richtung Amopi, die Abzweigung nach links, wo mich damals das Taxi hingefahren hat, Herzklopfen, die ersten Häuser werde sichtbar, die Buchten:
"Verdamp lang her, verdamp lang,
verdamp lang her,.....
Hück kütt mert`s vüür, als wenn et jestern wöhr...."
Fortsetzung folgt.....
Jetzt wirds besonders aufregend. Bisher habe ich nur, Ausnahme Flughafen, neue Sachen von Karpathos kennengelernt. In Arkasa bin ich ja das erste Mal. Aber jetzt geht es dahin, wo vor 27 Jahren alles begann und vor 26 Jahren vorläufig alles endete. Da, wo ich nach vorher 3 Griechenlandaufenthalten mein Paradies gefunden hatte: Kastellia und Lakki bis zu Amopi.
Natur pur, spartanische Unterkünfte, unglaubliche Buchten, Ruhe und absolute Freiheit, wenn man so will eine Art Aussteiger-Paradies, wenn es auch nur für 4 Wochen war. Das ist der Grund, warum ich 26 Jahre davon geträumt habe, auf diese Insel zurückzukehren.
Gut gerüstet mit Informationen, wie es dort heute aussieht (dem Forum sei Dank; Walters und Martinas Berichte) und auch mit der Gewissheit, dass es so etwas wohl nie wieder geben wird (die 60ziger bis 80ziger Jahre sind vorbei, gilt sicherlich auch für Südkreta und andere Inseln) gehts los. Ich habe ja auch schon angedeutet, dass ich das nicht als Nostalgie Trip sehe, ich will das Karpathos von 2010 erleben, aber ein bischen Wehmut ist schon dabei. Aber vielleicht weil ich so gut vorbereitet bin, wird es für mich ein unglaubliches Wiedersehen, keineswegs, wie zuerst befürchtet, eine Entäuschung.
Nehmen die Strecke über Menetes, dem Dorf, wo wir damals zu Fuss von Kastellia hochgewandert sind.Wunderschöner Ort, haben hier viele tolle Begegnungen gehabt. Danach wird zum ersten Mal der Blick frei auf die Amopi-Buchten, doch zuerst gehts nach Pigadia bzw. zur Tankstelle: 1,62 €, wie war das mit den Spritpreisen in Deutschland? Zum ersten Mal fahren ich mit dem Auto nach Pigadia rein. Klar, es ist viel gebaut worden, der Riesenkasten Richtung Vronthi Bucht, sieht eher aus wie ein Nato-Hauptquartier als ein Hotel, aber der Ortskern am Hafen ist nahezu unverändert. Sicher mehr Tavernen und Restaurants, auch moderner, aber alles gut wiederzuerkennen. Bevor wir zum Hafen kommen erkenne ich an der linken Seite eine Taverne wieder (Name ist mir jetzt entfallen), wo wir damals gegessen haben. Die sieht noch absolut so unverändert aus, wie damals!!!! Weiter läuft ein aufgeregter Vater mit seiner Tochter durch Pigadia: "Hier bin ich damals nachts mit der Fähre angekommen, da haben wir gesessen und was getrunken nach unser Ankunft" "Und da,vor diesem Cafe haben wir Stühle zusammengestellt und im freien die erste Nacht verbracht ". Das sind schon bewegende Momente..
Doch zurück nach 2010: Meine Tochter braucht eine neue Taucherbrille. Hätte ich das vorher gewußt, hätten wir unsere Schnorchelausrüstung gleich hier gekauft. 2 Tauchshops, mit allen erdenklichen Ausrüstungsgegenständen und eine Tauchbasis! Also Taucherbrille gekauft, es kann weitergehen, mal testen, ob das mit dem Geldautomat klappt. Richtung Bank, die einzigen Cafes, wo man angesprochen aber keineswegs angemacht wird.
Wir setzen uns in ein Cafe weiter Richtung Hafen, Erdbeermilchshake für meine Tochter, Frappe für mich. Ist wohl kein Zufall, dass gerade jetzt "Yesterday" gespielt wird. Einfach nur geniessen,die Schiffe dümpeln im klaren Hafenwasser, schon Wahnsinn, bin wieder in Pigadia.
Verlassen dann Pigadia Richtung Amopi, die Abzweigung nach links, wo mich damals das Taxi hingefahren hat, Herzklopfen, die ersten Häuser werde sichtbar, die Buchten:
"Verdamp lang her, verdamp lang,
verdamp lang her,.....
Hück kütt mert`s vüür, als wenn et jestern wöhr...."
Fortsetzung folgt.....