Äolisches
Verfasst: So 20. Mai 2012, 09:54
Seit gestern sind wir zurück vom Inselspringen.
Weil uns im Winter, in der Phase der aktiven Reiseplanung, eine gewisse Griechenlandmüdigkeit überkommen hatte, sind wir diesen Mai auf die äolischen Inseln gereist.
Stromboli, Salina und Vulcano waren unsere Standquartiere, Tagesausflüge nach Panarea, Filicudi und Lipari liessen sich organisieren.
Und ich muss sagen: ein lohnenswertes Fremdgehen!
Unglaublich natürlich die spätnachmittägliche Ersteigung des Strombolis samt nächtlicher Feuerfontänen! Kann man kaum beschreiben, und mit mäßigem Fotoequippement auch nicht gut abbilden. Einfach staunen und hinreißen lassen!
Der rutschende Abstieg in staubiger Finsternis. Tunnelblick. Feinster Sand überall.
Die Inseln haben so schön geblüht, in der Beziehung wurde alle griechischen Inseln der Vergangenheit um Längen geschlagen. Aber die Äolen sind sowieso anders: kleiner, enger zusammen, steiler, vulkanischer.
Die Preise waren nicht so hoch wie erwartet, und auch die Italiener hoffen in der Krise auf Gäste. Die kommen vor allem aus Frankreich - Franzosen stellten die Hälfte meiner Stromboli-Gipfel-Gruppe am Wahltag in Frankreich - aktuelle Wahlstände und Marseillaise inklusive. Niemand wusste was von den Wahlen in Griechenland.
Das Essen war sehr gut überall, und abwechslungsreich. Viel Fisch, kaum Fleisch. Kapern, Kapernfrüchte, süße Minitomaten.
Wunderbare Wanderungen, die Wege leicht zu finden. Dafür oft halbmannhohe Stufen, rutschiges Gelände. Und dieser Ginsterduft! Wenn es den in Dosen gäbe...
Für Vulkanfans natürlich ein Muß neben dem Stromboli: die Besteigung des Gran Cratere auf Vulcano, und ein schwefelstinkendes Schlammbad. Für "Il Postino"-Fans: Pollara auf Salina. Für alle: leckere und erfrischende Granita.
Ich komme sicher wieder.
Aber erst mal wieder nach Griechenland....
Weil uns im Winter, in der Phase der aktiven Reiseplanung, eine gewisse Griechenlandmüdigkeit überkommen hatte, sind wir diesen Mai auf die äolischen Inseln gereist.
Stromboli, Salina und Vulcano waren unsere Standquartiere, Tagesausflüge nach Panarea, Filicudi und Lipari liessen sich organisieren.
Und ich muss sagen: ein lohnenswertes Fremdgehen!
Unglaublich natürlich die spätnachmittägliche Ersteigung des Strombolis samt nächtlicher Feuerfontänen! Kann man kaum beschreiben, und mit mäßigem Fotoequippement auch nicht gut abbilden. Einfach staunen und hinreißen lassen!
Der rutschende Abstieg in staubiger Finsternis. Tunnelblick. Feinster Sand überall.
Die Inseln haben so schön geblüht, in der Beziehung wurde alle griechischen Inseln der Vergangenheit um Längen geschlagen. Aber die Äolen sind sowieso anders: kleiner, enger zusammen, steiler, vulkanischer.
Die Preise waren nicht so hoch wie erwartet, und auch die Italiener hoffen in der Krise auf Gäste. Die kommen vor allem aus Frankreich - Franzosen stellten die Hälfte meiner Stromboli-Gipfel-Gruppe am Wahltag in Frankreich - aktuelle Wahlstände und Marseillaise inklusive. Niemand wusste was von den Wahlen in Griechenland.
Das Essen war sehr gut überall, und abwechslungsreich. Viel Fisch, kaum Fleisch. Kapern, Kapernfrüchte, süße Minitomaten.
Wunderbare Wanderungen, die Wege leicht zu finden. Dafür oft halbmannhohe Stufen, rutschiges Gelände. Und dieser Ginsterduft! Wenn es den in Dosen gäbe...
Für Vulkanfans natürlich ein Muß neben dem Stromboli: die Besteigung des Gran Cratere auf Vulcano, und ein schwefelstinkendes Schlammbad. Für "Il Postino"-Fans: Pollara auf Salina. Für alle: leckere und erfrischende Granita.
Ich komme sicher wieder.
Aber erst mal wieder nach Griechenland....