Die Prévelis mit neuen Überraschungen
Verfasst: Sa 2. Apr 2016, 20:19
Hallo –
Nachdem nun die „Blue Star 2“ seit 22. März gottseidank einmal die Woche ohne Zwischenstopp Rhodos mit Pigádia verbindet, hat sich von uns ganz unbemerkt ein neues Problem ergeben, unter dem allerdings nur die Diafanioten zu leiden haben.
Der neue Kapitän der „Prévelis“, der es am 19. März schaffte, in Sitía, Kreta, mit seinem Schiff gegen die Hafenmole zu prallen und später mit beschädigter, geöffneter Heckklappe weiterzufahren (!), weigert sich nun kategorisch, bei ungünstigem Wind oder Wellengang in Diafáni anzulegen. Frühere Kapitäne (auch anderer Schiffe) führten das Manöver selbst bei schwerem Seegang erfolgreich durch, das konnte ich selber oft miterleben.
In Rhodos gab es am Sonntag, 20. März nochmals eine technische Inspektion der „Prévelis“, die dann mit insgesamt ca. 11 Stunden Verspätung die Rückfahrt nach Piräus antrat – also nicht um 03:00 Uhr früh, sondern erst kurz nach 14 Uhr. Ich hatte da auch länger zu warten, war ich doch schon um 5 Uhr morgens zum Fährhafen hinausgetippelt (angeblich Abfahrt um 6 statt um 3 Uhr, wie es in den Agenturen am Vorabend hieß), um später mein volles Gepäck dann nächtens wieder ins Pensionszimmer zurückzuschleppen und auf die Ankunft des Schiffes am späten Vormittag zu warten.
Ganz unlustig war es auch, dass ich meine geplante Rückfahrt mit dem Schiff von Diafáni aus nach Rhodos nicht antreten konnte, da der Kapetánios bei einigem Wind, aber relativ ruhiger See wiederum eine Gefahr witterte (gebranntes Kind) und sich nur bis auf ca. 10 Meter heranwagte, dann nach leichtem Abdriften des Schiffes und einem missglückten Taue-an-die-Poller-Versuch gleich wieder ziemlich hilflos abdampfte und alle Wartenden erfolgreich frustrierte.
Tatsache ist, dass es im Molenbereich einen großen Felsen unter Wasser gibt, der einem Schiffspropeller beim Anlegen zur Gefahr werden könnte. Nur: Dieses Problem haben andere bisher immer gemeistert. Nikos O. ist total sauer auf diesen neuen Kapitän. Und es ist natürlich eine Gefahr für den Tourismus dort, wenn man nicht mehr damit rechnen kann, dass die Fähre auch tatsächlich anlegt.
Wer dann nämlich kein Auto gemietet hat oder keinen Einheimischen findet (ich hab einen gefunden), der den Transport nach Pigádia oder zum Flugplatz günstiger durchführt als die raffgierigen Taxizídes, muss in diesem Fall tief in die Tasche greifen. Statt der 19,- Euro direkt von Diafáni nach Rhodos können es dann locker 100 oder mehr nur nach Pigádia werden. Plus 55,- für den Flug, wenn man kurzfristig bei Póssi Holidays bucht.
Für Leute, die Geduld und Zeit (und vielleicht auch Geld) haben, kein Problem – die Blue Star 2 fährt ja nun auch. Aber wenn man noch was anderes als Kárpathos sehen will, wird so etwas ganz schnell zum Ärgernis.
Die Überraschungen hören einfach nicht auf, leider sind es nicht immer positive.
Grüß Gott
Martin
Nachdem nun die „Blue Star 2“ seit 22. März gottseidank einmal die Woche ohne Zwischenstopp Rhodos mit Pigádia verbindet, hat sich von uns ganz unbemerkt ein neues Problem ergeben, unter dem allerdings nur die Diafanioten zu leiden haben.
Der neue Kapitän der „Prévelis“, der es am 19. März schaffte, in Sitía, Kreta, mit seinem Schiff gegen die Hafenmole zu prallen und später mit beschädigter, geöffneter Heckklappe weiterzufahren (!), weigert sich nun kategorisch, bei ungünstigem Wind oder Wellengang in Diafáni anzulegen. Frühere Kapitäne (auch anderer Schiffe) führten das Manöver selbst bei schwerem Seegang erfolgreich durch, das konnte ich selber oft miterleben.
In Rhodos gab es am Sonntag, 20. März nochmals eine technische Inspektion der „Prévelis“, die dann mit insgesamt ca. 11 Stunden Verspätung die Rückfahrt nach Piräus antrat – also nicht um 03:00 Uhr früh, sondern erst kurz nach 14 Uhr. Ich hatte da auch länger zu warten, war ich doch schon um 5 Uhr morgens zum Fährhafen hinausgetippelt (angeblich Abfahrt um 6 statt um 3 Uhr, wie es in den Agenturen am Vorabend hieß), um später mein volles Gepäck dann nächtens wieder ins Pensionszimmer zurückzuschleppen und auf die Ankunft des Schiffes am späten Vormittag zu warten.
Ganz unlustig war es auch, dass ich meine geplante Rückfahrt mit dem Schiff von Diafáni aus nach Rhodos nicht antreten konnte, da der Kapetánios bei einigem Wind, aber relativ ruhiger See wiederum eine Gefahr witterte (gebranntes Kind) und sich nur bis auf ca. 10 Meter heranwagte, dann nach leichtem Abdriften des Schiffes und einem missglückten Taue-an-die-Poller-Versuch gleich wieder ziemlich hilflos abdampfte und alle Wartenden erfolgreich frustrierte.
Tatsache ist, dass es im Molenbereich einen großen Felsen unter Wasser gibt, der einem Schiffspropeller beim Anlegen zur Gefahr werden könnte. Nur: Dieses Problem haben andere bisher immer gemeistert. Nikos O. ist total sauer auf diesen neuen Kapitän. Und es ist natürlich eine Gefahr für den Tourismus dort, wenn man nicht mehr damit rechnen kann, dass die Fähre auch tatsächlich anlegt.
Wer dann nämlich kein Auto gemietet hat oder keinen Einheimischen findet (ich hab einen gefunden), der den Transport nach Pigádia oder zum Flugplatz günstiger durchführt als die raffgierigen Taxizídes, muss in diesem Fall tief in die Tasche greifen. Statt der 19,- Euro direkt von Diafáni nach Rhodos können es dann locker 100 oder mehr nur nach Pigádia werden. Plus 55,- für den Flug, wenn man kurzfristig bei Póssi Holidays bucht.
Für Leute, die Geduld und Zeit (und vielleicht auch Geld) haben, kein Problem – die Blue Star 2 fährt ja nun auch. Aber wenn man noch was anderes als Kárpathos sehen will, wird so etwas ganz schnell zum Ärgernis.
Die Überraschungen hören einfach nicht auf, leider sind es nicht immer positive.
Grüß Gott
Martin