Money, money, money...

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FranzP.
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Re: Money, money, money...

Beitrag von FranzP. »

Servus Frank,
Frank hat geschrieben:In den letzten drei Jahren sind die Preise, jedenfalls zumindest was das Essen gehen betrifft, nicht oder kaum gestiegen.
Wir haben zu zweit für ein Abendessen mit zwei Vorspeisen, Hauptgericht nebst Getränke knapp 22 € bezahlt,- find` ich jetzt nicht gerade teuer. 7,50€ für einen (großen) gegrillten Kalamar mit Beilagen im Glaros ... auch o.k.
Und 1,50 € für einen halben Liter Bier zahlen wir auch schon seit Jahren.
Das deckt sich aber nicht mit meiner Wahrnehmung. 1,50€ für ein Bier habe ich schon lange nicht mehr erlebt, 2€ war letztes Jahr schon ein guter Preis. Auch die 22€ für ein Abendessen zu zweit sind eher schon die Ausnahme denn die Regel.

Ich finde, dass gerade im Vorjahr die Preise kräftig angezogen haben - aber jeder erlebt das halt anders.

Gruß Franz
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Frank
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Re: Money, money, money...

Beitrag von Frank »

@Franz

... da hast Du sicher recht, jeder erlebt das anders. Ich habe jetzt auch ausschl. Arkassa als Beispiel genommen, da war es halt 2009 noch überwiegend so. Für den Leihwagen haben wir 2009 das gleiche bezahlt wie 2008, für das Apartment auch.
Allerdings finde ich auch 2€ für ein Bier noch im Rahmen, denn hier bei uns zahle ich in jeder einfachen Kneipe in der Regel mehr, da es auch nur 0,25 bzw. 0,3 l sind. Und noch dazu: hier sitze ich nicht auf einer Terasse und schaue aufs Meer ;)

lG,
Frank
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Jochen
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Re: Money, money, money...

Beitrag von Jochen »

Die neusten Meldungen von heute: In Griechenland streiken die Zoolbeamten, weil ihnen das Gehalt gekürzt werden soll. Deshalb gibt es kaum noch Benzin an den Tankstellen. Dort haben sich schon lange Schlangen gebildet. Teilweise wird nur noch für 20 Euro Benzin abgegeben.

Mir ging es bei der Eröffnung des Themas mehr um die Frage: Wie geht es mit Griechenland und dem enormen Haushaltsdefizit weiter und welche Auswirkungen können sich für unsere Urlaubsinsel ergeben?
Einige sind schon auch darauf eingegangen. Ich finde nur, die Situation ist für Griechenland bedrohlicher, als man es von Außen wahrnimmt...

LG
Jochen
Viele Grüße
Jochen
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FranzP.
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Re: Money, money, money...

Beitrag von FranzP. »

Jochen hat geschrieben:Ich finde nur, die Situation ist für Griechenland bedrohlicher, als man es von Außen wahrnimmt...
Das glaube ich auch, bis zu einem neuerlichen Militärputsch ist da alles drin ...

Franz
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FranzP.
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Re: Money, money, money...

Beitrag von FranzP. »

mel hat geschrieben:Im Kreta-Griechenland-Forum wurde ein Bericht aus dem gestrigen Stern eingestellt.
Hallo mel,

danke für den Tipp. Leider kann man dem Autor nicht widersprechen. Für alle Interessierten:
HIER ist dieser Beitrag.

Gruß Franz
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ratwolf

Re: Money, money, money...

Beitrag von ratwolf »

In den griechischen Medien beklagt man sich, dass in Deutschland alles aufgeputscht wird. Und die Schwäche des Euro hilft den deutschen Exporten. Mein Rat: siga! siga!!!!
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FranzP.
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Re: Money, money, money...

Beitrag von FranzP. »

ratwolf hat geschrieben:... Und die Schwäche des Euro hilft den deutschen Exporten.
Ja, und verteuert die Importe - die Preise für Importgüter aus dem Nicht-EU-Raum ziehen hier schon an. Herzlichen Dank dafür nach Griechenland!

Franz
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Jochen
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Re: Money, money, money...

Beitrag von Jochen »

...Wenn ich es richtig aus der Zeitung von heute in Erinnerung habe, wird Deutschland womöglich 2 bis 3 Milliarden € nach Griechenland schieben müssen...
Dafür bekommen wir dann auf Lebenszeit Ouzo bis zum Abwinken. :yamas.gif:
Viele Grüße
Jochen
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Frank
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Re: Money, money, money...

Beitrag von Frank »

... die Finanzprobleme der Piigs-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) könnten, und das ist jetzt keine Panikmache, die Deutschen Banken vor erhebliche Probleme bringen. Laut Spiegel-online haben Deutsche Banken Staatsanleihen in der Höhe von 522 Milliarden Euro von diesen Ländern gekauft. Das sind ca. 20% der gesamten Auslandsforderungen Deutscher Banken. Und siehe da: die ohnehin angeschlagene (und zwangsverstaatlichte!) Hypo-Real-Estate hat alleine über 9 "griechische" Milliarden in den Büchern ... aus der Krise in die Krise?? ;)

Derweil äußerte sich Griechenlands Premier Georgios Papandreou wie folgt:

(Zitat aus Spiegel online:)

Griechenlands Premierminister Georgios Papandreou räumte unterdessen ein, sein Land habe durch das jahrelange Fälschen von Wirtschaftstatistiken "seine Glaubwürdigkeit verloren". Im "Spiegel"-Gespräch beteuert der Regierungschef seinen Willen zu einschneidenden Reformen. "Wir wissen, dass wir vor großen Problemen stehen, an denen wir Griechen selbst schuld sind", sagte Papandreou. "In den Behörden und Staatsbetrieben ist Korruption leider weit verbreitet. Unser politisches System fördert Vetternwirtschaft und Geldverschwendung. Das hat unsere Rechtsordnung untergraben und das Vertrauen in das Funktionieren des Staates." Eine Folge davon sei, so der Regierungschef, "dass viele Bürger ihre Steuern nicht zahlen".
Er sei gewählt worden, um einen Wandel herbeizuführen. Die Krise sei eine Chance, die notwendigen Reformen anzupacken. Neben den bereits angekündigten drastischen Sparmaßnahmen und Gesetzesinitiativen gegen Steuerhinterziehung und für mehr Transparenz will Papandreou in Griechenland auch einen Mentalitätswandel herbeiführen: "Es ist wichtig, mit unseren Landsleuten offen zu reden, ihnen zu sagen, welche Probleme wir haben und dass wir etwas ändern müssen." Im Hinblick auf den angekündigten Generalstreik in der nächsten Woche sagte Papandreou, er sei entschlossen standzuhalten: "Es geht um das Überleben unseres Landes."

Derweil ist in Griechenland der Sprit ausgegangen. Ein Streik der Zöllner hat bereits am Freitag große Teile des krisengeschüttelten Landes von Treibstofflieferungen abgeschnitten. Zuletzt wurden nur 300 der 1300 Tankstellen in der Hauptstadt Athen zum Tanken geöffnet. Einige Inseln saßen bereits völlig auf dem Trockenen. Die Regierung beantragte eine einstweilige Verfügung gegen das Vorgehen der Gewerkschaft der Zollbeamten.
Die massiven Proteste sollen noch ausgeweitet werden: Am 24. Februar wollen Gewerkschaften mit einem landesweiten Streik das gesamte öffentliche Leben lahmlegen.

Mir persönlich wird, wenn ich die Nachrichten dieser Tage verfolge, schon ein wenig bange. Und nicht nur wegen der Probleme in Griechenland selbst, sondern auch um das Verhältnis zwischen Deutschen und Griechen, was in den Medien auch immer häufiger Thematisiert wird.

Ich denke, hier geht es nicht mehr nur um "...wird mein Urlaub nun etwas teurer oder nicht?" ...

Gruß,
Frank
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Jochen
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Re: Money, money, money...

Beitrag von Jochen »

Heute wurden alle Flüge von und nach Griechenland abgesagt.

Gestern habe ich eine Nachricht gelesen, in der der griechische Ministerpräsident gesagt haben soll, dass die EU selbst Schuld sei, da sie Griechenland nicht vernünftig kontrolliert habe...

LG
Jochen
Viele Grüße
Jochen
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